Die Gesundheitsreform...           Hier die Infos als PDF              

Wie sieht Ihre medizinische Versorgung in 20 Jahren aus ?

Ab 2005 müssen Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen Zahnersatz eigenständig absichern. Entweder bei ihrer Krankenkasse oder einem privaten Krankenversicherer.

19.12.2003 Zum Jahreswechsel 2003/2004 trat das GKV-Modernisierungsgesetz – kurz GMG – in Kraft. Ziel der Reform ist es, das Beitragssatzniveau der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und damit die Lohnnebenkosten zu senken. Für gesetzlich Versicherte bedeutet das GMG Leistungsausgrenzungen, höhere Zuzahlungen und Sonderbeiträge.

In der Apotheke werden sie stärker zur Kasse gebeten, Entbindungs- und Sterbegeld sowie die Fahrtkostenübernahme bei Arztbesuchen gehören der Vergangenheit an. Änderungen gibt es auch bei Sehhilfen, Krankengeld und beim Zahnersatz.

Zahnersatz müssen GKV-Mitglieder ab dem Jahr 2005 eigenständig absichern. Sie können dies bei ihrer Krankenkasse oder einem privaten Krankenversicherungs-Unternehmen tun. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind gesetzlich bestimmt. Eine höhere Absicherung darf nur die private Krankenversicherung bieten.

Fodern Sie Ihr individuelles ANgebot, natürlich können weieter Leistungskriterien ergänzt werden.

Voller Beitragssatz für gesetzlich krankenversicherte Rentner..

Am 14. November 2003 wurde das "Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV Modernisierungsgesetz - GMG)" veröffentlicht.

Bezüglich der bAV gibt es hier einige ganz wesentliche Änderungen:

   Laufende Renten aus der bAV:

   Bislang wurden Krankenversicherungsbeiträge für laufende Renten aus
   einer bAV bei versicherungspflichtigen Rentnern nur mit dem halben
   Beitragssatz ihrer Krankenkasse berechnet. Bei freiwillig versicherten
   Rentnern wird ohnehin hingegen der volle Beitragssatz auf alle
   Einnahmen (§ 240 SGB V) berechnet.
   Neu ist, dass nun auch  für alle gesetzlich Versicherten der volle
   Beitragssatz auf Betriebsrenten angewendet wird. (§ 248 SGB V)

   Kapitalleistungen aus der bAV

   Wird an Stelle einer laufenden Rente eine Kapitalabfindung gezahlt, so
   wird 1 / 120 der Kapitalleistung als monatlicher Kapitalbetrag
   angenommen, längstens jedoch für 120 Monate. Die Beiträge müssen für 10
   Jahre bezahlt werden.

   Beispiel: Kapitalleistung 50.000 € : 120 = 416,66 €. Davon ist der
   gültige Satz der KV anzunehmen, bei z.B. 14 % entspricht  das einem
   zusätzlichen Krankenversicherungsbeitrag von 58,33 € monatlich,
   befristet auf 10 Jahre.

   Das gilt nun für alle Durchführungswege der bAV. Bislang war man davon
   ausgegangen, dass Kapitalleistungen aus Direktversicherungen und
   Pensionskassen nicht krankenversicherungspflichtig sind, wenn diese von
   Anfang an (mindestens optional) vereinbart wurden und vor Rentenbeginn
   gewählt werden.
   Denn das  Bundessozialgericht hatte in einem Urteil v. 30.3.1995
   entschieden, dass eine Kapitalleistung, die vor Rentenbeginn als die
   nach dem Versicherungsvertrag geschuldete Leistung gewählt wurde, nicht
   als eine die "laufende Versorgungsbezüge ersetzende Kapitalleistung"
   i.S.d. § 229 SBG V gewertet werden kann und somit keine Beitragspflicht
   besteht.

   Der Gesetzgeber hat nun den § 229 Abs. 1 Nr. 5  SGB V dahingehend
   (kursiv) ergänzt: "Tritt an die Stelle der Versorgungsbezüge eine nicht
   regelmässig wiederkehrende Leistung oder ist eine solche Leistung vor
   Eintritt des Versicherungsfalls vereinbart oder zugesagt worden, gilt
   ein Einhundertzwanzigstel der Leistung als monatlicher Zahlbetrag der
   Versorgungsbezüge, längstens jedoch für einhundertzwanzig Monate:"


Die o.g. Änderungen wurden von den Interessengruppen (z.B. Gewerkschaften,
VdK) verständlicherweise kritisch kommentiert. Den Medien war zu entnehmen,
dass einzelne Rentner nun gegen die volle Krankenvesicherungspflicht der
Betriebsrente klagen und auch der VdK hat eine Musterklage angekündigt. Ob
diese Klagen Erfolg haben, bleibt zunächst abzuwarten.

Informieren SIe sich zum Thema Private Krankenversicherung>>

 

weitere Links....

 

 

Gesundheitsreform

aktuelle Regelungen für chronisch Kranke

Zuzahlungsrechner

private Zusatzversicherung

Private Krankenversicherung